Ein zweisprachiges historisches Archiv
Die Männer von U-869
Das etwa 60 Meilen vor der Küste New Jerseys entdeckte, zunächst unbekannte Wrack mit dem Namen „U-Who“ wurde zu einem der bedeutendsten Fälle der Identifizierung eines U-Bootes im späten 20. Jahrhundert.
Dieses Archiv bewahrt die Geschichte des Bootes, der Taucher, die es identifizierten, und vor allem der 56 Besatzungsmitglieder, an deren Leben durch Familienfotos, Dokumente und persönliche Geschichten erinnert wird.
Wrack entdeckt
Tiefe der Fundstelle
Identität bestätigt
Männer kamen ums Leben
Das unbekannte Wrack
Von „U-Who“ zu U-869
Im Herbst 1991 führte Captain Bill Nagle Taucher von der Seeker zu einem nicht identifizierten deutschen U-Boot, das weit vor der Küste New Jerseys auf dem Meeresgrund lag. Keine bekannten Kriegsunterlagen erklärten, warum es dort lag, und erste Nachforschungen deuteten auf ein völlig anderes verlorenes U-Boot hin.
Über sechs Jahre hinweg verfolgten John Chatterton, Richie Kohler, John Yurga, Pat Rooney und andere jede Spur. Schließlich lieferten die Beweise die Identifizierung des Wracks als U-869 und korrigierten damit einen Teil der historischen Überlieferung.

Die Untersuchung
Sechs Jahre Tauchen, Forschung und Beweissuche.
Die Entdeckung war nur der Anfang. Das Archiv dokumentiert die anspruchsvollen Tauchgänge, geborgenen Hinweise, die Arbeit in Archiven und die Kontakte zu Familien, durch die aus einem unbekannten Wrack eine bekannte Besatzung und eine korrigierte Geschichte wurden.
1944
U-869 wurde nach dem Bau in Bremen in Dienst gestellt und absolvierte ihre Ausbildung in der Ostsee, bevor sie zu ihrer ersten Feindfahrt auslief.
1945
Das Boot und seine Besatzung gingen verloren. Jahrzehntelang ging man davon aus, dass U-869 vor Nordafrika gesunken war, bis das Wrack vor New Jersey diese Annahme infrage stellte.
1991
Etwa 60 Meilen vor der Küste New Jerseys wurde unter schwierigen und gefährlichen Tauchbedingungen ein unbekanntes U-Boot entdeckt.
1997
Beweise vom Wrack und die Forschung an Land bestätigten zweifelsfrei, dass es sich bei dem U-Boot um U-869 handelte.
Gedenken an die Besatzung
56
Leben, nicht nur Namen.
Familienfotos, militärische Unterlagen, Biografien und persönliche Erinnerungen geben den Männern, die nicht nach Hause zurückkehrten, ihre individuellen Geschichten zurück.
Das Herz des Archivs
Das Besatzungsarchiv steht im Mittelpunkt.
Die Besatzung und die über Jahre durch Korrespondenz, Forschung und Übersetzungsarbeit bewahrten Familiengeschichten bilden den emotionalen Mittelpunkt dieses Projekts. Diese neue Gestaltung rückt diese Arbeit auf der Startseite stärker in den Vordergrund.
Der Zugang zum Besatzungsarchiv erscheint bereits im oberen Bereich der Seite. Dieser Gedenkabschnitt unterstreicht noch einmal, dass es hier in erster Linie um die Menschen geht. Das U-Boot und seine Entdeckung bilden den Weg zu ihren Geschichten.
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Deutsch und Englisch
Beide Versionen des Archivs bewahren.
Diese Geschichte verbindet Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks. Die neue Website soll das deutschsprachige Archiv sichtbar halten, die bestehenden Übersetzungen bewahren und entsprechende Seiten in beiden Sprachen leichter auffindbar machen.
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Betreten Sie das Archiv auf Deutsch oder Englisch. Das vorhandene übersetzte Material bleibt als Teil der historischen Dokumentation erhalten.
Danksagungen und Bewahrung
Das Ergebnis jahrelanger Hilfe von Familien, Forschern, Tauchern und Übersetzern.
Diese Website würdigt weiterhin die Familien der Besatzungsmitglieder, Herbert Guschewski, das U-Boot-Archiv in Cuxhaven, Forscher, Dokumentarfilmteams und Übersetzer, deren Arbeit dieses Archiv möglich gemacht hat.